Aktuelle Projekte


Alles Gute! 20 Jahre Künstlerinnenförderung Nordrhein-Westfalen

15. Oktober 2011 bis 15. April 2012 im Museum Schloss Moyland                        


"Alles Gute! 20 Jahre Künstlerinnenförderung" ist eine Ausstellung der Stiftung Museum Schloss Moyland in Kooperation mit dem Frauenkulturbüro NRW e.V.

Die von Annette Reker, Frauenkulturbüro NRW e. V. und Dr. Stefanie Heckmann, Museum Schloss Moyland, kuratierte Ausstellung zeigt eine Auswahl von zehn herausragenden künstlerischen Positionen aus Nordrhein-Westfalen.


Eröffnung der Ausstellung  und Preisverleihung des diesjährigen Künstlerinnenpreises Nordrhein-Westfalen im Bereich Performance durch Kulturministerin Ute Schäfer


 
Foto: Susanne Dobler
von links: Dr. Stefanie Heckmann, Kuratorin und Stellvertr. Direktorin Museum Schloss Moyland, Agnes Mayer-Brandis, Förderpreisträgerin Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen,Uschi Huber, Daniela Risch, Brigitte Dams, Alice Musiol, Silke Schatz, Judith Samen, Kulturministerin Ute Schäfer, Christine Erhard, Hyun-Gyoung Kim, Julia Kröpelin, Ulrike Rosenbach, Hauptpreisträgerin Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen, Annette Reker, Kuratorin Frauenkulturbüro NRW. ( Rosa Barba, ebenfalls teilenehmende Künstlerin,  fehlt auf dem Foto)

Die Ausstellung Alles Gute! bietet einen Querschnitt der aktuellen Gegenwartskunst aus Nordrhein-Westfalen.

Die zehn Künstlerinnen verfolgen unterschiedliche Fragestellungen und arbeiten mit verschiedenen Medien und Materialien. Präsentiert werden vorwiegend aktuelle Werke aus den letzten Jahren. Einige Arbeiten sind eigens für die Ausstellungshalle des Museums Schloss Moyland konzipiert worden.

Der Katalog zur Ausstellung ist im Museum Schloss Moyland und im Frauenkulturbüro NRW erhältlich.


Die ausgewählten Künstlerinnen wurden im Rahmen der 20-jährigen Arbeit des Frauenkulturbüros NRW mit dem Kunststipendium „Präsenz vor Ort – Stipendium für Künstlerinnen mit Kindern” gefördert.
Das Stipendium wird vom Land Nordrhein-Westfalen alle zwei Jahre an fünf Bildende Künstlerinnen mit Kind verliehen, die über fünf Monate finanzielle Unterstützung erhalten. Es ist bundesweit das einzige Stipendium, das nicht an einen Wohnortwechsel gekoppelt ist. Die Auswahl der Künstlerinnen erfolgt durch eine Fachjury. Für die Organisation der Stipendien ist das Frauenkulturbüro NRW im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen zuständig.



Download: Einladung Alles Gute (pdf)

Download: Flyer zur Ausstellung (pdf)




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Ausstellung zum Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen im Bereich Baukunst vom 16. Februar bis 4. April 2011

Eine Ausstellung im Haus der Architekten, Zollhof 1, 40221 Düsseldorf in Kooperation mit dem Frauenkulturbüro NRW e.V.

Publikation zur Ausstellung: 

DER KÜNSTLERINNENPREIS NORDRHEIN-WESTFALEN 2010

Vorgestellt werden die Arbeiten und persönlichen Lebensläufe von:


Prof. Julia B. Bolles-Wilson, Hauptpreisträgerin des Künstlerinnenpreises Nordrhein-Westfalen im Bereich Baukunst 2010

den DREIHAUSFRAUEN Patricia Gola, Defne Saylan und Shidokht Shalapour,  Förderpreisträgerinnen
des Künstlerinnenpreises Nordrhein-Westfalen im Bereich Baukunst 2010,

dem Team Gerhild Burkhard und Judith Kusch

dem Team Rebecca Junge und Christine Wolf

Prof. Hilde León

Ina-Marie Orawiec

Eva Reber

Judith Reitz

und Henrike Thiemann

Die Ausstellung wurde vom Frauenkulturbüro NRW organisiert und von Frau Annette Reker kuratiert.

Wir danken dem
Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter für die Förderung der Ausstellung.

Wir danken dem Haus der Architekten für die großzügige Unterstützung und die sehr gute Kooperation.

Wir bedanken uns auch bei allen beteiligten Architektinnen für ihre professionelle Mitwirkung.

Pressespiegel:

Aus der Pressemitteilung der Architektenkammer: Architektinnen auf dem Vormarsch

Staatssekretärin Marlis Bredehorst eröffnet Ausstellung zum Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen: Pressemitteilung MGEPA-NRW


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Verleihung des Künstlerinnenpreises Nordrhein-Westfalen 2010
 
Der
Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen 2010
im Bereich Baukunst: Architektur, Städtebau und Landschaftsplanung geht an Julia B. Bolles-Wilson und das Team 'Dreihausfrauen'
Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilen mit:

Unter der Schirmherrschaft der Fotografin Hilla Becher geht der 15. Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen 2010 an die Architektinnen Julia B. Bolles-Wilson und an die Dreihausfrauen Patricia Gola, Defne Saylan, Shidokht Schalapour.
Die Vorsitzende der Fachjury, Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, hat die diesjährigen Preisträgerinnen mit den Jurorinnen Prof. Ulrike Beuter, Gerit Christiani, Dr. Karoline Friemann, Dipl. Ing. Hannelore Kossel, Dipl. Ing. Ulla Schreiber und Dipl. Ing. Leonore Wolters-Krebs aus 49 Bewerbungen ausgewählt.
„Die herausragenden Leistungen der Preisträgerinnen belegen einmal mehr über welch hohe Qualität und innovatives Potential Architektinnen verfügen“, sagt die Ministerin für Emanzipation Barbara Steffens. Die Kulturministerin Ute Schäfer betont: „Wir freuen uns mit dieser Auszeichnung nicht nur die künstlerische Arbeit zu würdigen, sondern auch die Position der Architektinnen zu stärken  und in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken.
Julia B. Bolles-Wilson wird mit dem 10.000 Euro dotierten Hauptpreis ausgezeichnet. Ihr Gesamtwerk erfüllt in hohem Maße die besonderen Kriterien dieses Preises, so die Jury.
„Das vielseitige und umfangreiche Spektrum der vorgelegten Projekte zeigt ein künstlerisch-sensibles und kreatives Eingehen auf die jeweils gestellte Aufgabe mit durchgehend hohem Niveau. Ihr Wirken in Nordrhein-Westfalen repräsentiert die Architektur auch international. Mit der Stadtbibliothek in Münster hat sie hier neue Maßstäbe für die Architekturdiskussion im historischen Kontext gesetzt“.
Die Architektinnen in spe Patricia Gola, Defne Saylan und Shidokht Schalapour von Dreihausfrauen erhalten den mit 5.000 Euro dotierten Förderpreis.Aus der Begründung der Jury:
„Die hervorragende Präsentation zeigt ein internationales Frauenteam, das auf der einen Seite zeigt, dass es Projekte bis zur Baureife entwickeln kann, auf der anderen Seite aber auch witzig und kreativ gestalterisch arbeitet. Die Ansätze der Dreihausfrauen lassen auf eine produktive Zukunft hoffen, deshalb erhalten sie den Förderpreis“.
Die Ministerin für Emanzipation, Barbara Steffens, verlieh die Preise am 4. November 2010 im Stadtbauraum in Gelsenkirchen.

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Existenzgründung – Kunstmarkt – Überlebensstrategien

Workshops an vier verschiedenen Orten in NRW   

Ein Kooperationsprojekt der StädteRegion Aachen mit dem Frauenkulturbüro NRW e.V im Rahmen von "EMA - Economy meets art"

22.09. 2010 in Bonn: Frauenmuseum

23.09. 2010 in Krefeld: Frauenkulturbüro NRW

06.10. 2010 in Dortmund: Künstlerhaus Dortmund

07.10. 2010 in Münster: Künstlerinnenforum Münsterland

In dem kostenfreien Workshop, den wir in allen Städten in gleicher Weise durchführen, werden die Themen Existenzgründung, Kunstmarkt und Überlebensstrategien von speziellen Referentinnen behandelt.

Bei Interesse bitte eine Email mit Vita an:  info @ frauenkulturbuero-nrw.de

Ihre Ansprechpartnerin im Frauenkulturbüro NRW ist Sophia Boettcher-Willig.

Unsere Referentinnen:

Zum Thema Existenzgründung:
                           
Anke Schweigert-Schwertfeger, Existenzgründungsberaterin, Recklinghausen
Bei den immer enger werdenden wirtschaftlichen Spielräumen in Rahmen einer Gründung, müssen die betriebswirtschaftlichen Zahlen ständig beobachtet werden, um eine Existenzsicherung zu erreichen. Die Gründungsberaterin Anke Schweigert- Schwertfeger vermittelt den potentiellen Gründerinnen die notwendigen Informationen zur Erkennung der wirtschaftlichen und steuerlichen Eckdaten sowie die Wichtigkeit eines Businessplanes zur eigenen Strukturierung und  Planungs- unterstützung. Vortragsinhalte sind die Vermittlung von betriebswirtschaftlichem Grundwissen, Künstlerinnen betreffende Steuern, Finanzierungsinformationen, Rechnungslegung, Buchhaltung, Einnahme- und Überschussrechnungen, Unternehmensplanung und Marketing.

zum Thema Kunstmarkt:

Dr. phil. Stefanie Lucci, Freie Kunstkritikerin, Kuratorin, Düsseldorf  
Der Kunstmarkt ist kein Buch mit 7 Siegeln. In Ihrem Vortrag wird die Kunstmanagerin Dr. Stefanie Lucci die Grundzüge des Kunstmarktes erläutern und verschiedene Konzepte des Selbstmarketings vorstellen, um sich im Kunstmarkt professionell zu platzieren. Fragen wie: Wie präsentiere ich mich? Welche Marketinginstrumente gibt es? Wie kontaktiere ich Galerien, Museen, Sammlungen? Worauf kommt es bei Ausschreibungen, Kunstpreisen, Wettbewerben an? werden ebenso thematisiert wie absolute No-Goes.

zum Thema Überlebensstrategien:

Brigitte Dams Freischaffende Künstlerin, Düsseldorf                                 
Brigitte Dams referiert als freischaffende Künstlerin ihre Überlebensstrategien mit der (eigenen) Kunst. Existentielle Fragen nach einer lebens- und berufspraktischen Perspektive zwischen den Polen künstlerisches Selbstverständnis und professionelle Positionierung werden auf individuelle Weise besprochen. Die vielfältigen Strategien, die dafür zu erarbeiten sind werden exemplarisch aufgezeigt. Ein zentraler Aspekt dabei ist das Entwickeln und Bewahren künstlerische Authentizität. Weitere Themenbereiche sind der Umgang mit dem Kunstmarkt und Orientierungsmöglichkeiten nach inhaltlicher oder materieller Gewichtung, um Entscheidungen treffen zu können.

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Poetische Experimente und Erfahrungsaustausch

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Ruhr e.V. und der Autorinnenvereinigung e.V. mit dem Frauenkulturbüro NRW e.V.

16. Oktober 2010 im Frauenkulturbüro NRW

Kulturzentrum Fabrik Heeder, Virchowstrasse 130, 47805 Krefeld

11 - 17 Uhr Werkstätten: Neue Arbeitsgebiete, Chancen und Vermarktung für Autorinnen

18 - 20 Uhr: Sprachexperimente­ auf der Probebühne der „Kulisse“ in der Fabrik Heeder - Gedichte, Musik, Klang, Film – eine öffentliche Veranstaltung

Sprachbewusstsein, Spielfreude und neue aufregende Entwicklungen hat insbesondere die junge Literaturszene zu bieten, ganz gleich, ob sich Literatinnen traditionell als Lyrikerinnen verstehen oder ihren Weg über Poetry Slams gehen und von da aus in alle Richtungen: Performances, poetischer Tanz, Klangcollagen, akustische Literatur, Soundcapes, Videolyrik. Die Genres sind offener geworden, vermischen sich, das Experimentieren ist für die, die ihr Handwerk können, selbstverständlich.

„Poetische Experimente und Erfahrungsaustausch“ richtete sich an Autorinnen, die Wege suchen, um

-  neue Programme für öffentliche Auftritte zu entwickeln

- Genregrenzen zu erweitern

- Marketingstrategien oder Selbstmarketingideen umzusetzen

- Projektpartner zu finden

- von den Erfahrungen der anderen Teilnehmerinnen zu lernen.

Leitung: Elisabeth Roters-Ullrich, Literaturbüro Ruhr e.V.

Referentinnen:

Manja Präkels: Lyrik, Komposition, Gesang, Liedtheater

Judith Kuckart: Tanz, Theater, Roman

J. Monika Walther: Hörcollagen, Hörspiel/Feature, „Wurfsendungen aller Art“

Angelika Janz: Experimentelle Literatur, Konkrete/Visuelle Poesie, Entwicklung des „Fragmenttextes“, Poetikwerkstätten

Tanja Dückers: Roman, Lyrik, Essay, Reportage, Kinderliteratur

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Ende Juni 2010 erschien die Anthologie "Reif für die Bühne - Neue Stücke für Seniorentheater" beim kopaed-Verlag München  ISBN 978-3-86736-096-8 für 14,80 €.

Die Anthologie entstand im Rahmen des Wettbewerbs "Reif für die Bühne", der 2009 Dramatikerinnen aus NRW einlud, Stücke für Seniorentheater zu schreiben.

Neben dem Preisträgerstück "Silverday" von Almut Baumgarten stellt der Sammelband die Stücke "Vier Frauen und ein Störfall" von Eva Pfister, "Blassblaue Dahlien" von Andrea Badey, "Wir sind Wilhelmine!" von Veronika Maruhn und "Mitbewohnerin gesucht!" von Jule Vollmer vor.

 


Kulturförderung neu diskutiert -  Genderaspekte im Kulturbetrieb
im NRW Forum Düsseldorf, 18. Mai 2010

Das Land initiiert erstmalig einen Professionalisierungsprozess des Frauenkulturförderfeldes mit der dezidierten Zielsetzung, dass die zukünftige Landesförderung im Kulturbereich geschlechtergerechte Verfahrensformen einhält.
Einladungsflyer
 


Präsenz vor Ort - Stipendien für Bildende Künstlerinnen mit Kindern

Land Nordrhein-Westfalen vergab 2010 zum siebten Mal Stipendien an Bildende Künstlerinnen mit Kindern

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Fünf herausragende Bildende Künstlerinnen mit Kindern aus Nordrhein-Westfalen sollen in den nächsten fünf Monaten die Möglichkeit haben, Kunst und Familie besser miteinander zu vereinbaren. Kultur- und Fami­lienministerin Ute Schäfer vergab jetzt im Rahmen der Förderung "Prä­senz vor Ort - Stipendium für Bildende Künstlerinnen mit Kindern" an die in Düsseldorf lebenden Künstlerinnen Christine Erhard und Ulrike Kessl, die Essener Künstlerinnen Daniela Risch und Isabel Hernandez sowie die in Münster lebende Künstlerin Hyung-Gyoung Kim Stipendien in Höhe von insgesamt 25.000 Euro. Die Stipendiatinnen erhalten über fünf Monate jeweils 1.000 Euro monatlich, um an ihren Wohnorten ihrer Kunst nachzugehen.
"Kunst schaffen und Familie haben - das darf kein Widerspruch sein. Mit dem Stipendium wollen wir hier ein Zeichen setzen. Fünf Monate lang sollen die Künstlerinnen ohne große finanzielle Zwänge an ihrem eigenen Wohnort Kunst und Familie miteinander vereinbaren können", erklärte die Kultur- und Familienministerin. Preise und Stipendien, die an einen Wohnortwechsel gekoppelt sind, können von Künstlerinnen mit Kind häufig nicht wahrgenommen werden.
Die Auswahl der fünf Stipendiatinnen traf eine Fachjury unter Vorsitz von Dr. Marion Ackermann, Direktorin der Düsseldorfer Museen K20/ K21, aus insgesamt 162 Bewerbungen.
Seit 1997 werden von der Landesregierung alle zwei Jahre fünf Stipen­dien an herausragende Künstlerinnen mit Kind vergeben. Die Organisa­tion hat das Frauenkulturbüro NRW im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen übernommen
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