Zitate

Astrid Busch

Von Deutschland nach Georgien und Armenien 2017

Schwerpunkt: Rauminstallation 

Die Auseinandersetzung mit historischen, architektonischen und sozialen Kontexten der Städte Jerewan und Tbilissi bildet die Basis für neue Installationen. Es sind Metropolen zwischen Umbruch und Aufbruch, die Zerrissenheit zeigt sich in Kunst, Alltag und im Stadtbild. Tbilissi zeichnet sich durch ein Architekturpuzzle unterschiedlichster Stile aus. Bröckelnde, neoklassizistische Hausfassaden, mittelalterliche Kirchen, die neben sowjetischem Modernismus und futuristischen Strukturen zeitgenössischer Architektur herausragen. Religiöse Bräuche werden offensichtlich und völlig selbstverständlich in den Alltag integriert.
Baustellen, Ruinen und Häuserfronten, die nur noch durch die Stabilisierung von Metallträgern gehalten werden, sind für meine künstlerische Arbeit ebenso Anregung, wie landestypische Klänge und Filme, die die ethnische Vielfalt des Kaukasus widerspiegeln.


Katharina Maderthaner

Von Deutschland nach Armenien 2016

Schwerpunkt: Rauminstallation

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„Besonders Armenien/Yerevan hat auf mich gewirkt. Ich finde es ziemlich speziell, weil es auf interessante Art und Weise nicht leicht einzuordnen ist. Gleichzeitig und in direkter Nachbarschaft kommen Jahrhunderte und verschiedenste Stile zusammen. Es gibt viel zu gucken: die frühchristlichen Bauten, Sowjet-moderne Architektur, Orient – Europa – „Ostblock“, prähistorische Ausgrabungsstätten neben dem aktiven aber total veralteten Atomkraftwerk, Nostalgie und Tragik, Vertrautheit und Ungewöhnliches, Härte und Verspieltheit, Fortschritt und Stillstand.
Ich habe gute Freunde gefunden. Hier heißt es: Lass mal die Luft aus dem Glas. In Armenien heißt es: Mach mal den Staub aus dem Glas.“


Tamar Chaduneli

Von Georgien nach Deutschland 2016

Schwerpunkt: Video, Installation, Sound, Malerei, Zeichnung, Skulptur und Kuratorin  

tamar„This scholarship and residency period is very inspirung for me. I see how Germany developed. It’s very helpful for me to continue my work in Georgia.“

 

 


Diana Hakobyan

Von Armenien nach Deutschland 2016

Schwerpunkt: Video, Installation, Malerei, Zeichnung

diana_hakobyan_portrait„I will take home all the impressions of the German art scene and also the impressions of Gochs nature and its houses, which are very different from houses in Armenia.” 


Ulrike Möschel  

Von Deutschland nach Georgien 2015

Schwerpunkt: Installation und Video

Ulrike Moeschel_Internationaler Austausch

„Ich interessiere mich für die frühchristlichen Relikte, Architekturen, die in Georgien zu finden sind. Sie zählen zu den ältesten der Welt. Schon seit langem möchte ich eine (Video) Arbeit mit georgischem polyphonen Gesang machen: Von einem Georgien-Aufenthalt verspreche ich mir einen tieferen Zugang zu dieser Musik.“


Sara Dietrich 

Von Deutschland nach Armenien 2015

Schwerpunkt: Installation und Video

Sara Dietrich_Internationaler Austausch

„Ich bin sehr neugierig und gespannt auf die Situation vor Ort und würde mich über die Möglichkeit freuen, mich von den neuen Eindrücken und Einflüssen inspirieren zu lassen und meine Arbeit weiter zu entwickeln.“


Julia Bünnagel

Von Deutschland nach Armenien 2014

Schwerpunkt: Audiovisuelle Rauminstallation

Julia-Bünnagel_1924698_10152742781449371_8681364732283670814_n„Grundsätzlich finde ich es gut, dass das Stipendium den Künstlerinnen viel Freiraum lässt und selbst entschieden werden kann wie und wie viel produziert wird. Es ist sehr wichtig, viele Eindrücke zu sammeln und Zeit zum Nachdenken zu haben. Der veränderte Lebenskontext in einer anderen Kultur erneuert und inspiriert das eigene Denken und Arbeiten.“


Mariam Torosian

Von Armenien nach Deutschland 2014

Schwerpunkt: Malerei

Mariam Torosyan,Okt.2015I took part in the International Exchange program of Frauenkulturbüro NRW which was an interesting experience for me as an artist. This was a great possibility for me to stay in the artistic village in Dusseldorf and to have all the support from organization so I could think and create carefree.“ 


Ana Jikia

Von Georgien nach Deutschland 2014

Schwerpunkt: Video, Rauminstallation

Ana Jikia, Okt.2014“Finally, I want to ensure you that all the experiences that I got from this two months, reflected my work and life and I want encourage you to keep on with this program, because I deeply believe as artist wherever you are coming from observing, discussing and exchanging problematics with people who may not be familiar with your reality are type of communications which in my opinion are always vital and outcoming for an artist.“ 


Heike Kabisch

Von Deutschland nach Georgien 2014

Schwerpunkt: Rauminstallation

Heike Kabisch, 2014„Der Aufenthalt in Georgien war eine sehr intensive Erfahrung. Die Konfrontation mit der fremden Kultur und der Erfahrungsaustausch mit den lokalen Künstlerinnen und Künstlern hat mich und mein künstlerisches Schaffen hinterfragt.“

 

 

 


Julia Charlotte Richter

Von Deutschland nach Georgien 2013

Schwerpunkt: Video

julia-charlotte-richter„Im Laufe meines Aufenthaltes beschäftigte ich im Besonderen mit der Rolle von jungen Frauen im Kontext der gesellschaftspolitischen Umbrüche des Landes. Mit welchen Herausforderungen ist man in Tbilisi konfrontiert? Sind es zunächst die Auseinandersetzungen, die auch junge deutsche Frauen zu bewältigen haben, in einem Komplex von Karriere, Erfolg, Selbstfindung, Partnerschaft, erfüllter Liebe, Mutterschaft und Familie? Wie skizziert sich dieses Bild in Tbilisi? Inwiefern werden die Problemstellungen komplexer, indem sie mit der individuellen politischen Geschichte des Landes erweitert werden? Wie fühlt es sich an, in einer Umgebung groß zu werden, in der berufliche Verwirklichung und Ausbildung der Frauen wie selbstverständlich unterstützt werden, und andererseits patriarchale Strukturen und traditionelle Vorstellungen einer “guten georgischen Frau” tief und intensiv in der Gesellschaft verwurzelt sind? Für mich ist es ungeheuer bereichernd gewesen, in das Leben in Tbilisi eintauchen zu können, meine künstlerische Position zu erweitern und Projekte zu entwickeln, die meine weitergehende Auseinandersetzung erfordern.“