Präsentation der Stipendiatinnen

kÜNSTLERINNENEDITION

Der Internationale Austausch jährt sich bereits zum fünften Mal. Auf dem Alumnitreffen 2016 mit allen Künstlerinnen und Kuratorinnen aus Deutschland, Georgien und Armenien kam der Wunsch nach einer gemeinsamen Präsentation auf.

13 Künstlerinnen haben sich an der Edition beteiligt. Sie wählen ihre Motive selbst aus, die auf DIN A5 Postkarten gedruckt wurden. Beteiligt haben sich: Ana Jikia, Gvantsa Jishkariani, Heike Kabisch, Julia Bünnagel, Julia Charlotte Richter, Lusine Talalyan, Katharina Maderthaner, Nino Sekhniashvili, Sara Dietrich, Tamar Chaduneli, Tessa Knapp und Ulrike Möschel.

Die gedruckte Edition ist ab sofort gegen eine kleine Schutzgebühr im FKB erhältlich.


Gvantsa Jishkariani und Lusine Talalyan

zeigen ihre Arbeiten im Düsseldorfer WELTKUNSTZIMMER

Im Rahmen ihres Arbeitsaufenthaltes in Düsseldorf präsentieren Gvantsa Jishkariani aus Georgien und Lusine Talalyan aus Armenien ihr künstlerisches Schaffen in einer Ausstellung, die bis zum 30. Juni im GÄSTEZIMMER des WELTKUNSTZIMMERs besucht werden kann. 
Der internationale Künstlerinnenaustausch des Frauenkulturbüros NRW ermöglicht bildenden Künstlerinnen zweimonatige Studien- und Arbeitsaufenthalte und fördert so eine kulturelle Vernetzung zwischen Deutschland und den Ländern Georgien und Armenien.

Das WELTKUNSTZIMMER beteiligt sich ebenso wie Das Museum Goch an diesem für NRW einzigartigen Austauschprogramm durch die Bereitstellung von Künstlergaststudios,
in denen die Künstlerinnen während ihres Aufenthaltes in NRW leben und arbeiten können.


KÜNSTLERBUCH VON ULRIKE MÖSCHEL

eine weiße Wendeltreppe liegt am Straßenrand

Das Buch beschreibt den zweimonatigen Georgien-Aufenthalt der Künstlerin Ulrike Möschel im Herbst 2015 im Rahmen des Internationalen Austauschs. Schrift und Photographie werden in dem Versuch miteinander verwoben, Erinnerungen zu fixieren und daraus ein Zeitdokument als künstlerisches Objekt zu formen, in dem die Schwierigkeit, Ephemeres festzuhalten, ihre Entsprechung in der schwindenden Schrift und der Beiläufigkeit der Photographien findet. Die in unbearbeiteter Form einem ethnographischen Feldtagebuch ähnelnden Aufzeichnungen wandeln sich zu einem abstrakt anmutenden Wortgefüge, die spontanen und oft momenthaften Photographien bilden eigenständige Bildstrecken, verketten sich aber dennoch subtil mit den Satzfragmenten. Faktisch-historische und kulturelle Gegebenheiten der bereisten Region werden – gleich einem komplexen Teppichmuster – verknüpft mit subjektiven Beobachtungen und einer intensiven Innenschau. Die Bearbeitung des Textes wurde begleitet von der Lektüre von Annemarie Schwarzenbachs »Tod in Persien«, dessen melancholisches Klima und Paradox des »unpersönlichen Tagebuchs« einen Widerhall in diesem Künstlerbuch finden. Die lesbaren Bruchstücke entstehen somit in einem Spannungsfeld der sowohl auf die Innen- als auch auf die Außenwelt gerichteten Aufzeichnungen einer Reisenden.

150 Seiten, 73 farbige Abbildungen, 80 Seiten Text, 13 x 17 cm, Hardcover (Steifbroschur, mit Surbalin bezogene und aufkaschierte Pappe), Siebdruck auf dem Titel, Offset-Druck im Innenteil auf Maxiscript und Envirotop Recycling, Fadenheftung, Verlagsverkaufspreis: 26,50 Euro
Athena-Verlag, Oberhausen, 2017, Schriftenreihe Kunst und Kulturwissenschaft in der Gegenwart, hrsg. v. D. Schuhmacher- Chilla und Nadia Ismail, Band 14

Ulrike Möschel, Geb. 1972 in Münster 
Studium an den Kunsthochschulen in Münster und Düsseldorf; lebt und arbeitet als bildende Künstlerin in Düsseldorf.
Nationale und internationale Ausstellungstätigkeiten in Galerien, Museen und Projekträumen; bildnerische Beiträge in Künstlermagazinen sowie künstlerische Arbeiten im öffentlichen Raum. Mehrmonatige Arbeitsaufenthalte in der Türkei, in Japan, Finnland und Georgien.

Weitere monographische Publikationen von Ulrike Möschel
Schenken, Stehlen, Tauschen, Extra Verlag, Berlin, 2006
Als ich ein Junge war, Kerber Verlag, Bielefeld, 2010.


EINZELPRÄSENTATION VON DIANA HAKOBYAN

im Rahmen des Internationalen Austauschs Bildender Künstlerinnen NRW, Georgien und Armenien

Diana Hakobyan wurde 1974 in Jerewan, Armenien, geboren und studierte dort in den 90er Jahren an der Academy of Fine Art.
Wichtige Stationen ihrer künstlerischen Vita sind Ausstellungen von 1995-2011 in Armenien, Russland, Österreich, Italien, Frankreich, Syrien, Serbien, USA, Deutschland, Griechenland, Ungarn und Bulgarien. 2012 folgte „Temporary Status“, Roda Sten in Göteborg, Schweden, 2013 eine Einzelpräsenation in der Dalan Art Gallery in Jerewan.

Photo by Diana Hakobyan

Photo by Diana Hakobyan

Donnerstag, der 12. Mai 2016
Langenberghaus Goch
Roggenstrasse 41, 47574 Goch 
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EINZELPRÄSENTATION VON TAMAR CHADUNELI

im Rahmen des Internationalen Austauschs Bildender Künstlerinnen NRW, Georgien und Armenien

Tamar Chaduneli ist in Rustavi, Georgien geboren und studierte Medienkunst an der State Academy of Arts in Tbilisi wie auch später im Center of Contemporary Art – Tbilisi (CCA -T) Videokunst-Direktion (2012-2013). Ihr künstlerisches Spektrum umfasst Videokunst, Installation, Sound Art, Malerei, Zeichnung und Skulptur. Chaduneli kuratierte auch Gruppenausstellungen. Während ihres Aufenthalts in NRW bereitet Tamar eine Werkpräsentation vor, von denen auch einige Arbeiten nun in Deutschland entstehen.

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Videostill: Tamar Chaduneli

Freitag, der 13. Mai 2016
onomato künstlerverein e.V.
Birkenstrasse 97, 40233 Düsseldorf
Terminkalender Onomato