Ohne Worte? Zur Situation geflüchteter Autorinnen

„Ohne Worte? Zur Situation geflüchteter Autorinnen“

Expert/innenaustausch am 25. November 2016 im Literaturhaus Köln

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Die Veranstaltung im Literaturhaus Köln widmete sich dem Thema geflüchteter Autorinnen, deren künstlerisches Schaffen sich im Exil als besonders schwierig darstellt. Anders als Musikerinnen oder Bildende Künstlerinnen bildet allein die Sprache ihre künstlerische Ausdrucksmöglichkeit. So können sie nicht mehr in ihrer Muttersprache veröffentlichen und in vielen Fällen sind sie damit auch ihrer Geschichten beraubt.
30 Fachleute diskutierten einen ganzen Nachmittag darüber, wie es gelingen kann, dass Schriftstellerinnen mit Exilhintergrund nicht verstummen müssen. Unter den Teilnehmer/innen waren neben sechs betroffenen Autorinnen aus dem arabischen Sprachraum, Übersetzer/innen, Verleger/innen, Journalist/innen, Vertreter/innen des PEN-Zentrums, des Kulturministeriums und des Landtags NRW.

Initiiert und organisiert wurde der Dialog vom Frauenkulturbüro NRW in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Köln, das bereits einige wegweisende Projekte mit geflüchteten Autorinnen und Autoren realisiert.
Ein Reader zu der Veranstaltung ist in Arbeit.