Neu im Team

Frauke Meyer ist Künstlerische ProjeKtleiterin im FKB

Hier ein kurzes Vorstellungsinterview:

FKB: Liebe Frauke, du bist jetzt mit einer halben Stelle als künstlerische Projektleiterin im Frauenkulturbüro angestellt. Wie hast du zu uns gefunden?

Frauke: Ich durfte schon 2015 als Projektleiterin das „Präsenz vor Ort“-Stipendium für Musikerinnen mit Kindern betreuen und 2016 die Veranstaltung „Kinder, Küche, Künstlerin“ in Kooperation mit dem Kunstmuseum Mülheim.

FKB: Was hast du in deiner bisherigen Laufbahn gemacht?

Frauke: Ich habe Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg studiert und anschließend an verschiedenen Opernhäusern bspw. der San Francisco Opera, dem Theater Basel und der Deutschen Oper Berlin als Szenische Leiterin und Regisseurin gearbeitet. Seit Mitte 2013 lebe und arbeite ich freiberuflich in Köln. Ich leitete die Akademie des Ensemble Musikfabrik in Köln und habe viele verschiedene freie Projekte als künstlerische Projektleiterin geführt bspw. für die Beethovenstiftung Bonn. Zudem arbeite ich immer noch in meiner Kernexpertise als Regisseurin für bspw.  die Bayerische Staatsoper, die Deutsche Oper Berlin und das Kölner Festival für Alte Musik. Parallel zu meiner Arbeit als Regisseurin und Projektleiterin absolvierte ich von 2014 bis 2016 an der Universität Zürich noch meinen Executive Master in Arts and Administration.

FKB: Was ist dein erstes Projekt nun als künstlerische Projektleiterin im Frauenkulturbüro?

Frauke: Ich werde die Neuauflage des Stipendiums „Präsenz vor Ort“ für Musikerinnen mit Kindern betreuen und die Netzwerkinitiative „And She Was Like: BÄM!“

FKB: Was werden deine Schwerpunkte im Frauenkulturbüro sein?

Frauke: Da meine Fachexpertise im Bereich Musiktheater und Musik liegt, möchte ich daran mitwirken, das Portfolio des Frauenkulturbüros im Bereich Lobbyarbeit und Partizipation von Frauen in diesen Sparten noch stärker zu öffnen.
Das Interview führte Maria Meurer.


Fee Bonny organisiert den Künstlerinnenpreis NRW 2017 im Bereich Game Design

Hier ein kurzes Vorstellungsinterview:

FKB: Hallo Fee, du hast es in diesem Jahr übernommen, den Künstlerinnenpreis im Bereich Game Design zu organisieren. Welchen beruflichen Hintergrund bringst du für diese Aufgabe mit?

Fee: Ich habe Audiovisuelle Medien an der KHM in Köln studiert und danach ein Volontariat beim Kinderfernsehen gemacht. Bis mein erstes Kind kam, arbeitete ich als Redakteurin für die „Sendung mit der Maus“ gearbeitet. Im letzten Jahr habe ich meinen Master in Game Development und Research abgeschlossem und arbeite schon länger mit diversen Game Designer/innen zusammen. Außerdem spiele ich selbst gern, z.B. „The war of mine“ (11 bit Studios), „Never alone“ (upper one games), oder „Papers, please“ (Lucas Pope), alles eher Games mit starken Story-telling-Anteilen.

FKB: Was erhoffst du dir davon, dass das Land NRW diesmal den renommierten Künstlerinnenpreis speziell für Game Designerinnen ausgeschrieben hat?

Fee: Ich erhoffe mir ein wachsendes, positives Bewusstsein für Games und ihre künstlerische Komponente; darüber hinaus freue ich mich auf einen regen Austausch mit Festival Besucher/innen und Interessierten. Wünschenswert wäre es, wenn wir weiblichen Nachwuchs ansprechen könnten, denn der ist noch immer unterrepräsentiert.

FKB: Weshalb, denkst du, ist es gerade im Bereich Game Design wichtig, Frauen von öffentlicher Seite her zu unterstützen?

Fee: Weil die Games Branche immer noch von Männern dominiert wird, vor allem im Kommerziellen. Ich würde mir wünschen, dass sich Frauen im Bereich der spielerischen Auseinandersetzung mit der Welt und ihren Geschichten mehr trauen und auch mehr in den Vordergrund treten würden. Ich denke, der Förderpreis setzt genau da an. Der Hauptpreis ist allem eine tolle Bestätigung für alle weiblichen Game Designerinnen, die sich etablieren konnten.
Das Interview führte Maria Meurer.


Maria Meurer ist seit März 2017 unsere Verstärkung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit

Ein kurzes Vorstellungsinterview:

FKB: Hallo Maria, schön, dass du nun bei uns bist! Erzähl uns doch zunächst einmal etwas über deinen bisherigen beruflichen Weg.

Maria: Ich habe Germanistik, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Politik und Soziologie studiert und viele Jahre als freie Journalistin vor allem für Tageszeitungen gearbeitet. Von 1999 bis 2005 war ich Wahlkreisreferentin bei einer Bundestagsabgeordneten im Kreis Heinsberg, wo ich auch wohne.

FKB: Was machst du seither beruflich?

Maria:  2006 habe ich mich mit dem mmtextstudio selbstständig gemacht und für Firmen, Agenturen und Vereine PR betrieben. Seit 2014 bin ich in Teilzeit wieder bei einer Bundestagsabgeordneten beschäftigt, das mmtextstudio betreibe ich weiter. Wie schwer es Frauen in Männerdomänen immer noch haben, habe ich nicht nur als junge Mutter in den 1980er und 90er Jahren am eigenen Leib erfahren. Auch als Kommunalpolitikerin bin ich seit 1999 frauenpolitisch engagiert. Außerdem war mir Kulturpolitik im Kreistag schon immer besonders lieb. An einer vergleichsweisen kleinen Schraube drehen zu können, die lokale Kunst- und Kulturszene zu unterstützen und ihre Entwicklung zu fördern, macht großen Spaß. Und man lernt viele interessante Menschen kennen.

FKB: Hat diese Tätigkeit auch dein Interesse an dem Job im Frauenkulturbüro geweckt?

Maria: Ja, auf jeden Fall. Berufliche Erfahrung und Kompetenz in einem Bereich einsetzen zu können, der mir auch persönlich sehr am Herzen liegt, ist ein absoluter Glücksfall. Das Frauenkulturbüro NRW macht seit vielen Jahren spannende Projekte und hat in Sachen Frauenkulturförderung schon viel erreicht. Meine guten Kontakte zu nutzen und auszubauen, die Arbeit des FKB noch bekannter zu machen, darauf freue ich mich sehr!

FKB: Welche Ideen hast du für deine Arbeit im FKB?

Maria: Die klassische Pressearbeit zu kombinieren mit den Möglichkeiten der Neuen Medien, wie sie viele junge Künstlerinnen selbstverständlich nutzen: Das macht genauso viel Freude wie Sinn. Hier treffen sich Neugier und Erfahrung, man kann voneinander viel lernen und sich unterstützen. Auf diese Weise Frauen im Kulturbereich bekannter zu machen und zu stärken, darauf freue ich mich sehr!
Das Interview führte Ursula Theißen.