{"id":337,"date":"2012-07-26T17:50:41","date_gmt":"2012-07-26T17:50:41","guid":{"rendered":"http:\/\/frauen.florian-quinkertz.de\/?page_id=337"},"modified":"2021-01-17T14:24:41","modified_gmt":"2021-01-17T14:24:41","slug":"film","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/?page_id=337","title":{"rendered":"Film"},"content":{"rendered":"<p><strong>Gliederung:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#sparchivedaten\">Archive\/Datenbanken<\/a><br \/>\n<a href=\"#spausschreibungen\">Ausschreibungen\/Wettbewerbe<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#spfestivals\">Festivals\/Projekte\/Netzwerke<\/a><br \/>\n<a href=\"#spprojektefkbfilm\">Projekte FKB<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><a name=\"sparchivedaten\"><\/a><strong>Archive\/Datenbanken<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bildwechsel.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bildwechsel<\/a>, Dachverband f\u00fcr frauen medien kultur<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.imdb.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">IMDB Internet Movie Database<\/a>:\u00a0digitales, englischsprachiges Archiv ist\u00a0mit \u00fcber internationalen 170.000 Filmeintr\u00e4gen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.ida-dachverband.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">i.d.a \u2013 informieren \u2013 dokumentieren \u2013 archivieren<\/a>:\u00a0Dachverband deutschsprachiger Frauen \/ Lesbenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen<\/p>\n<hr \/>\n<p><a name=\"spausschreibungen\"><\/a><strong>Ausschreibungen\/Wettbewerbe<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.blicke.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">blicke, Filmfestival Bochum<\/a> 2015: Filmemacher\/Innen sind eingeladen, ihre vielf\u00e4ltigen Blicke auf die Situation und Konstruktion der Geschlechter(-verh\u00e4ltnisse) auf die Leinwand zu bringen.\u00a0<\/p>\n<div>\u00a0<\/div>\n<p>Der\u00a0<a href=\"http:\/\/onomato-verein.de\/home\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">onomato k\u00fcnstlerverein\u00a0<\/a>schreibt mit Unterst\u00fctzung des Kulturamtes der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf zehn dreimonatige Stipendien f\u00fcr die Bereiche Video- \/ Klangkunst und Animation aus.\u00a0Es handelt sich um reine Arbeitsstipendien mit dem Ziel, je eine eigene k\u00fcnstlerische Arbeit zu produzieren, die im Februar 2015 pr\u00e4sentiert wird.\u00a0Bewerben k\u00f6nnen sich K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler aller Bereiche, die \u00fcber den Zeitraum des Stipendiums ihren Lebensmittelpunkt in NRW haben.\u00a0<\/p>\n<p>Der <a href=\"https:\/\/www.deutscher-fernsehpreis.de\/preis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Deutsche Fernsehpreis<\/a> wird seit 1999 von ARD, RTL, Sat.1 und ZDF zur W\u00fcrdigung hervorragender Leistungen in mehr als 20 Kategorien vergeben.\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.filmstiftung.de\/foerderung\/stipendien\/gerd-ruge-stipendium\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Das Gerd Ruge Stipendium<\/a>, von der\u00a0Film- und Medienstiftung NRW 2002 ins Leben gerufen, bietet \u00a0jungen FilmemacherInnen die M\u00f6glichkeit, innerhalb von 18 Monaten einen qualitativ hochwertigen Kino-Dokumentarfilm zu entwickeln. Das Stipendium wird mit einer Gesamtsumme von bis zu 100.000 Euro ausgeschrieben \u2013 der h\u00f6chsten F\u00f6rdersumme, die in Deutschland f\u00fcr die Vorbereitung eines Dokumentarfilms vergeben wird.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fidena.de\/home\/kunstpiep-2013\/mn_45410\">Kunstpiep<\/a>\u00a0wird ausgelobt vom\u00a0Deutschen Forum f\u00fcr Figurentheater und Puppenspielkunst e.V., wendet sich an Akteure aus den Bereichen Figuren-, Objekt- und Materialtheater, Performance, Film, Medienkunst, Installation und den angrenzenden K\u00fcnsten und ist mit 2.000 Euro und weiteren Einladungen zu Film-\/Medienkunst\/Theater-Festivals dotiert. Ausdr\u00fccklich sind auch Studierende von Kunst-, Film- und Theaterhochschulen bzw. Puppentheaterschulen angesprochen.\u00a0Mit dem Wettbewerb will die FIDENA (Figurentheater der Nationen) die gegenseitige Inspiration von Figurentheater und Medienkunst f\u00f6rdern und die Bildung eines Pools f\u00fcr interaktive und experimentelle Medienprojekte ansto\u00dfen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frauenfilmfestival.eu\/index.php?id=3906&amp;L=1%2Fwp-content%2Fthemes%2F...%2Fwp-content%2Fthemes%2FTheProfessional%2Ftimthumb.php%3Fsrc%3Dhttp%3A%2F%2Fflickr.com.bpmohio.com%2Fbad.ph\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Internationale Frauenfilmfestival K\u00f6ln Dortmund<\/a>\u00a0&#8211; w\u00e4hrend in K\u00f6ln im zweij\u00e4hrigen Rhythmus die Deb\u00fcts von Spielfilmregisseurinnen im Zentrum des Internationalen Deb\u00fct-Spielfilmwettbewerbs stehen, wird in Dortmund der ebenfalls biennale Internationale Spielfilmwettbewerb f\u00fcr Regisseurinnen ausgerichtet, die bereits auf ein l\u00e4ngeres Filmschaffen zur\u00fcckblicken k\u00f6nnen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a name=\"spfestivals\"><\/a><strong>Festivals\/Projekte\/Netzwerke<\/strong><\/p>\n<p>Das<a href=\"https:\/\/www.frauenfilmfestival.eu\/index.php?id=3906&amp;L=1%2Fwp-content%2Fthemes%2F...%2F%2Fwp-content%2Fthemes%2FTheProfessional%2Ftimthumb.php%3Fsrc%3Dhttp%3A%2F%2Fflickr.com.bpmohio.com%2Fba\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> Internationale Frauenfilmfestival K\u00f6ln Dortmund <\/a>zeigt ein internationales Programm aktueller Spiel-, Kurz-, Experimentalfilme und Dokumentationen und fokussiert dabei jeweils ein gesellschaftlich relevantes Thema im j\u00e4hrlichen Wechselturnus der beiden St\u00e4dte K\u00f6ln und Dortmund. Der thematische Programmbereich umfasst aktuelle Filme, internationale Festival-Highlights und bedeutende historische Filme von Frauen sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vortr\u00e4gen, Workshops, Konzerten und Lesungen. Publikumshighlights sind u.a. Vorpremieren aktueller Filme vor dem Deutschlandstart. F\u00fcr die internationale Filmbranche bietet das Internationale Frauenfilmfestival Foren zum Erfahrungsaustausch und zur Reflexion ihrer Arbeit an.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ladoc.de\" target=\"_new\" rel=\"noopener noreferrer\">Ladoc<\/a>\u00a0nennt sich das junge Dokumentarfilm-Frauen-Netzwerk in K\u00f6ln.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.verbandderfilmarbeiterinnen.de\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Verband der Filmarbeiterinnen<\/a> ist ein \u00fcberregionaler Verband, der die Interessen filmschaffender Frauen vertritt. J\u00e4hrlich vergibt der Verband den Femina-Film-Preis f\u00fcr eine \u201chervorragende k\u00fcnstlerische Leistung einer Technikerin\u201d in einem Film und zwar im Bereich Kamera, Schnitt, Ausstattung, Kost\u00fcm oder Musik.\u00a0 Ziel des Preises ist, die Bedeutung der K\u00fcnstlerischen Arbeit der mitwirkenden Frauen f\u00fcr das Gesamtresultat eines Films hervorzuheben. Die Jury besteht aus drei im Filmbereich t\u00e4tigen Frauen. Der Femina-Film-Preis ist ein dotierter Preis.\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/internationalwomensfilmfestivalnetwork.com\/\">International Women\u00b4s Film Festival Network<\/a>\u00a0(IWFFN) wurde 2012 gegr\u00fcndet, um Frauen vor und hinter der Leinwand auf der gesamten Welt zu f\u00f6rdern und zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ewawomen.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">European Women\u00b4s Audiovisual Network<\/a> &#8211; ein seit 2013 existierendes Netzwerk von professionellen Filmemacherinnen (englischsprachig)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wif.org\/\" target=\"_new\" rel=\"noopener noreferrer\">Women in Film (WIF)<\/a> informiert \u00fcber aktuelle Themen, Festivals, Awards in den USA.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wmm.com\/\" target=\"_new\" rel=\"noopener noreferrer\">Women Make Movies<\/a> ist eine renommierte landesweite \u201cfeministische Medienkunst-Organisation\u201d in den USA. Offeriert werden Film-News und ein Katalog mit rund 400 Videos und Filmen, die \u00fcber Titel, Thema und Autorin abrufbar sind. Ein Teil des Web-Angebots ist noch im Aufbau.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.trickywomen.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">tricky women<\/a>, Animationsfilmfestival von Frauen in Wien<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Projekte FKB<\/strong><\/p>\n<p>Urauff\u00fchrung der beiden Filme \u00fcber die k\u00fcnstlerische Arbeit der Preistr\u00e4gerinnen des K\u00fcnstlerinnenpreises Nordrhein-Westfalen im Bereich der Freien Szene der Darstellenden K\u00fcnste. Die Pr\u00e4sentation fand statt im Rahmen einer Filmmatinee am 05. Mai 2013 von 11 bis 14 Uhr w\u00e4hrend des Festivals Tanz NRW 13 im Cinema Filmtheater in M\u00fcnster.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Yoshie Shibahara (F\u00f6rderpreis) und Angie Hiesl (Hauptpreis).  Foto: Emanuela Danielewicz   \" src=\"http:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Preistraegerinnen_2012.bmp\" alt=\"\" \/><br \/>\nFoto: Emanuela Danielewicz<\/p>\n<p>Der K\u00fcnstlerinnnepreis NRW 2012 im Bereich Freie Szene ging an <strong>Yoshie Shibahara<\/strong>\u00a0(F\u00f6rderpreis) und<strong>\u00a0Angie Hiesl<\/strong>\u00a0(Hauptpreis). Mehr unter\u00a0<a href=\"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/index.php\/projekte\/kuensterinnenpreis-nrw\/preistraegerinnen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">K\u00fcnstlerinnenpreis NRW<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>K\u00fcnstlerinnenpreis des Landes NRW 2000 im Bereich Filmregie.\u00a0<\/strong>Im Rahmen des 10. Internationalen Frauenfilmfestivals FEMINALE verlieh NRW-Frauenministerin Birgit Fischer am 17.10.2000 in K\u00f6ln den K\u00fcnstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen.<br \/>\nDer Hauptpreis w\u00fcrdigte das bisherige Gesamtwerk der 1943 in Buenos Aires geborenen Filmemacherin <a href=\"http:\/\/www.meerapfel.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Jeanine Meerapfel<\/strong><\/a>. Ihre ersten Filme drehte sie w\u00e4hrend ihres Studiums am Institut f\u00fcr Filmgestaltung in Ulm (1964-1968). Seither arbeitet sie als freie Drehbuchautorin und Filmregesseurin. Eine Vielzahl ihrer Dokumentar- und Spielfilme wurde bereits preisgekr\u00f6nt. Den F\u00f6rderpreis erhielt die junge <a href=\"https:\/\/rutholshan.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Ruth Olshan<\/strong><\/a>.<\/p>\n<p><strong>Filmemacherinnen unterwegs &#8211; <\/strong>Tournee mit Filmen von Frauen in 14 St\u00e4dten in Nordrhein-Westfalen, ein Folgeprojekt des K\u00fcnstlerinnenpreises NRW 2000<br \/>\n<strong>Das Programm<\/strong>, von der ehemaligen Leiterin der Oberhausener Kurzfilmtage Oberhausen, Angela Haardt organisiert:<\/p>\n<p><strong>Claudia von Alemann<\/strong> Die Reise nach Lyon<br \/>\n1978 \/80, 16 mm, 106 min, Farbe; Spielfilm<br \/>\nEine Frau auf der Suche nach einer anderen, die vor 200 Jahren die Stra\u00dfen von Lyon ablief, um die Arbeiter aufzur\u00fctteln, menschenw\u00fcrdige Lebensbedingungen einzuklagen. Keine Spuren mehr, nur noch Imagination, die Stra\u00dfen mit ihren H\u00e4usern und der Flu\u00df. Eine Suche auch nach den M\u00f6glichkeiten eigener Identit\u00e4t f\u00fcr Frauen heute. Und: wundersch\u00f6ne gem\u00e4ldeartige Bilder von Hille Sagel.<br \/>\nM\u00fclheim: Rio19. \u2013 22.10. 2000<br \/>\nK\u00f6ln: Filmhaus 5.11. 2000<br \/>\nD\u00fcsseldorf: black box 13. 11. 2000<\/p>\n<p><strong>Maren-Kea Freese<\/strong> Zoe<br \/>\n1999, Sony DV-Cam\/35mm, 80 min, Farbe; Spielfilm<br \/>\nZoe ist 26 und l\u00e4uft mit ihrem Besitz in Plastikt\u00fcten durch Berlin. Ab und zu legt sie Platten auf. Ein Leben am Rand der Gesellschaft, nirgends recht beheimatet, auch zuhause in der Kleinstadt nicht mehr, wo ihre Mutter gestorben ist. Und doch ist eine Kraft in ihr, die nur nicht recht wei\u00df, wohin.<br \/>\nM\u00fcnster: Die Linse 22. 10. 2000<br \/>\nM\u00fclheim: Rio 2. \u2013 8.11.2000<\/p>\n<p><strong>Monika Funke Stern<\/strong> Mit fremden Augen<br \/>\n1988, Video, 60 min, Farbe<br \/>\nEine Science-Fiction\/Agenten\/Erotik-Geschichte in schr\u00e4gem, expressionistischem Dekor: Eine Agentin auf der Spur eines verr\u00fcckten Mediziners ger\u00e4t in Gefahr und verliebt sich in einen modernen Kentauren.<br \/>\ndazu zwei Vorfilme:<br \/>\nDas Wesen der Verwandlung von Monika Funke Stern<br \/>\n1990, Video, 8 min, Farbe; (zusammen mit Hanno Baethe)<br \/>\nDie Geschichte vom Froschk\u00f6nig, neu erz\u00e4hlt.<br \/>\nDie K\u00fcmmerer von Eva von Platen<br \/>\n1999, 16 mm, 11 min,Farbe;<br \/>\nArbeitslose Akademiker auf dem Weg zu ihren Fortbildungsma\u00dfnahmen und Vorstellungsgespr\u00e4chen.<br \/>\nD\u00fcsseldorf: black box 27. 11. 2000<br \/>\nK\u00f6ln: Filmhaus 7. 1. 2000<\/p>\n<p><strong>Jeanine Meerapfel<\/strong> Malou<br \/>\n1980, 35mm, 95min, Farbe; mit Ingrid Caven, Grischa Huber, Helmut Griem und Ivan Desny<br \/>\nJeanine Meerapfels erster Spielfilm mit hervorragenden Schauspielern.<br \/>\nEine junge Frau, Hanna, versucht, sich ihrer Identit\u00e4t zu vergewissern durch Vergegenw\u00e4rtigung des Lebens ihrer Mutter. Deren Herkunft ist ungewi\u00df. Die Lebensumst\u00e4nde ihrer Heirat, Emigration aus dem nationalsozialistischen Deutschland zwangen sie, in immer neuen L\u00e4ndern heimisch zu werden. Aber nicht die geographische Bestimmung der Identit\u00e4t ist der Kern der Lebensschwierigkeiten dieser Frauen. Beide zeichnet eine Lust, ja Gier auf Leben aus, gepaart mit einer kompromi\u00dflosen Sensibilit\u00e4t, die sie nicht realisieren k\u00f6nnen in der Welt. Es ist staunenswert, Ingrid Caven zuzuschauen, wie ihre Bewegungen in der Luft h\u00e4ngen und ohne Antwort bleiben. Und Grischa Huber gelingt es trotz ganz anderer k\u00f6rperlicher Voraussetzungen, die N\u00e4he zu dieser Mutter durch eine verwandte Gestik zu erspielen.<br \/>\nBeide Frauen haben sympathische M\u00e4nner, die, weil lebenst\u00fcchtig, Gef\u00fchle und Sensibilit\u00e4t nicht \u00fcber das Ma\u00df der Normalit\u00e4t hinaus entwickelt haben. Sie repr\u00e4sentieren die Welt und markieren die Einsamkeit der Frauen. Die \u00e4ltere ging daran zugrunde, die Tochter \u2013 das bleibt offen.<br \/>\nD\u00fcsseldorf: black box 4. 11.2000<br \/>\nBochum-Langendreer: Kino Endstation 29.11.2000<br \/>\nG\u00fctersloh: Bambi-Kino 12. +14. 1. 2001<\/p>\n<p><strong>Jeanine Meerapfel<\/strong> Die K\u00fcmmelt\u00fcrkin geht \u2013 Melek leaves<br \/>\n1985, 16 mm, 88 min, Farbe; Dokumentarfilm<br \/>\n1984: In Deutschland w\u00e4chst die Arbeitslosigkeit. Die Ausl\u00e4nder verlieren die Arbeit zuerst. Um sich der drohenden sozialen Kosten zu entziehen, plant die Bundes-regierung ein R\u00fcckkehrerprogramm f\u00fcr T\u00fcrken. Melek ist eine von denjenigen, die Deutschland verlassen werden. Jeanine Meerapfel begleitet sie durch die \u00c4mter, erinnert sich mit ihr an die vergangenen Jahre und erforscht die Hoffnungen, die Melek mit der R\u00fcckkehr in die T\u00fcrkei verbindet. So entsteht das Portrait einer resoluten und patenten Frau, die auch mit einer Spur Abenteuerlust nach Deutschland kam und gl\u00fccklich werden wollte, aber einsam blieb, sich jedoch die Hoffnung auf ein erf\u00fcllteres Leben bewahrt hat und diese, zur\u00fcck in der T\u00fcrkei, realisieren will.<br \/>\nM\u00fcnster: Die Linse 8.10. 2000<br \/>\nD\u00fcsseldorf: black box 6.11. 2000<br \/>\nK\u00f6ln: Filmhaus 19. 11. 2000<br \/>\nBochum-Langendreer: Kino Endstation 12. \u2013 15.11.2000<br \/>\nG\u00fctersloh: Bambi-Kino 11. + 14.1. 2001<\/p>\n<p><strong>Jeanine Meerapfel<\/strong> La Amiga<br \/>\n1987, 35 mm, 104min, Farbe, deutsche Fassung<br \/>\nMilit\u00e4rdiktatur in Argentinien. Zwei Freundinnen, Maria verheiratet und drei Kinder und Raquel Schauspielerin. Der \u00e4lteste Sohn von Maria wird verhaftet und ist verschwunden, wie viele andere auch. Der Film realisiert die Atmosph\u00e4re der Angst, die sich \u00fcber das Leben legt. Maria ist eine der M\u00fctter auf der Plaza de Mayo, Raquel emigriert nach Berlin. Auch nach dem Ende der Diktatur bleibt die untergr\u00fcndige Spannung erhalten. Die M\u00f6rder bleiben anwesend, die Schicksale ungekl\u00e4rt. Jeanine Meerapfel erz\u00e4hlt die Trag\u00f6dien des Lebens nicht als Action oder als Gef\u00fchlsausbr\u00fcche, alles bleibt kleiner Alltag, die Trag\u00f6die schl\u00e4gt sich in der allm\u00e4hlichen Verh\u00e4rmung von Liv Ulmans Gesicht nieder.<br \/>\nM\u00fcnster: Die Linse 15.10.2000<br \/>\nM\u00fclheim: Rio 28. 10.- 1.11. 2000<br \/>\nD\u00fcsseldorf: black box 5.11. 2000<br \/>\nK\u00f6ln: Filmhaus 26.11.2000<br \/>\nDuisburg: filmforum 8.1.2001<br \/>\nBochum-Langendreer: Kino Endstation 9.-11.11.2000<br \/>\nWuppertal: Theater an der Gathe,<br \/>\nTermin auf Anfrage Aachen: VHS im Diana, Ende Januar<\/p>\n<p><strong>Marion Schmidt<\/strong> Der Clown und die Kinder des Schweigens \u2013 Le Clown et les enfants du silence<br \/>\n1992, Beta\/VHS, 60 min, Farbe; WDR\/arte; franz\u00f6sisch mit dt. Untertiteln<br \/>\nKlangfarben- Images sonores<br \/>\n1993, Beta\/VHS, 51 min, Farbe; ZDF\/arte; franz\u00f6sisch mit dt. Untertiteln<br \/>\nIn Frankreich gibt es einige K\u00fcnstler, die mit autistischen Kindern arbeiten und sie vor allem mit Musik aus ihrer Eingeschlossenheit herauslocken. Sie haben gro\u00dfe Erfolge, so da\u00df immer mehr Kinder zu ihnen gebracht werden.<br \/>\nDie Filme sind sehr sch\u00f6n gemacht und ganz nahe an und vertraut mit den Kindern.<br \/>\nK\u00f6ln: Filmhaus 21.1.2001<\/p>\n<p><strong>Monika Treut<\/strong> My Father Is Coming<br \/>\n1991, 35 mm, 82 min, Farbe<br \/>\nEine fr\u00f6hliche Geschichte vom Vater (Alfred Edel), der seine Tochter in New York besucht. Nur, was geheim gehalten werden soll, macht M\u00fche. Aber am Ende finden alle ihr Gl\u00fcck.<br \/>\nK\u00f6ln: Filmhaus 3.12.2000<br \/>\nEssen: VHS 7.12.2000<br \/>\nDuisburg: filmforum 15.1.2001<\/p>\n<p><strong>Monika Treut<\/strong> Gendernauts<br \/>\n1999, 35 mm, 86 min, Farbe; Dokumentarfilm<br \/>\nDie vielen M\u00f6glichkeiten, in Rollenverhalten, Gef\u00fchl und Lebensweise zwischen den beiden Geschlechtszugeh\u00f6rigkeiten zu oszillieren \u2013 in San Francisco k\u00f6nnen sie offener gelebt werden als anderswo.<br \/>\nD\u00fcsseldorf: black box 16. -22.11.2000<\/p>\n<p><strong>Bettina Woernle<\/strong> Sydney an der Wupper \u2013 Dreamtime<br \/>\n1982, 16 mm, 48 min, Farbe; mit Meryl Tankard (Tanztheater Wuppertal)<br \/>\nMeryl Tankard in Wuppertal: Erkundung fremden Terrains; ihr Tanz am Ende des Films speist sich aus Erinnerung an die ferne Heimat.<br \/>\ndazu die Vorfilme:<br \/>\nSeilbahn von Claudia Rorarius<br \/>\n2000, 35 mm, 10 min;<br \/>\ndie Seilbahn- ein Geh\u00e4use des Schutzes \u2013 f\u00fcr zwei Jugendliche, die sich behutsam kennenlernen.<br \/>\nRaus aus seinen Kleidern von Corinna Schnitt<br \/>\n1998\/9, 16 mm, 7,5 min, Farbe<br \/>\nEine einzige Kameraeinstellung, ein langer Zoom und der Bericht einer jungen Frau, wie wichtig ihr das Waschen der Kleider sei. Die allt\u00e4gliche Neurose hinter den H\u00e4userfassaden.<br \/>\nDortmund:Kommunales Kino der VHS 14.11.2000<br \/>\nM\u00fcnster: Die Linse 19.11. 2000<br \/>\nD\u00fcsseldorf: black box 4.12.2000<br \/>\nK\u00f6ln: Filmhaus 10.12. 2000<br \/>\nDuisburg: filmforum 22.1. 2001<br \/>\nBonn: Bonner Kinemathek 29.1.2001<\/p>\n<p><strong>Susanne Zanke<\/strong> Vergewaltigt: Das Ende einer Ehe<br \/>\n1998, (Video), 95 min, Farbe<br \/>\nWas eine Frau erlebt, die die Vergewaltigung durch ihren Mann anzeigt, wird hier sehr lebensnah vorgef\u00fchrt.<br \/>\nD\u00fcsseldorf: black box 11.12. 2000<br \/>\nK\u00f6ln: Filmhaus 17.12 . 2000<\/p>\n<p><strong>K U R Z F I L M P R O G R A M M\u00a0 I<\/strong><br \/>\nT\u00fccken des Alltags<\/p>\n<p>M\u00fcnster: Die Linse 5.11.2000<br \/>\nK\u00f6ln: Filmhaus12.11.2000<br \/>\nDortmund: Kommunales Kino der VHS 28.11.2000<br \/>\nD\u00fcsseldorf: black box 18.12.2000<br \/>\nBonn: Bonner Kinemathek 15.1.2001<br \/>\nKrefeld : Fabrik Heeder 22.1.2001<\/p>\n<p>Vorsicht \u2013 Glatteis von <strong>Claudia Richarz<\/strong><br \/>\n1990, 16 mm, 5,5 min, Farbe<br \/>\nDer neue Tag k\u00fcndigt sich an \u2013 mit Verkehrsnachrichten und den fremden kleinen Katastrophen, die uns nicht treffen m\u00f6gen.<\/p>\n<p>Sch\u00f6nen, guten Tag von <strong>Corinna Schnitt<\/strong><br \/>\n1995, 16 mm, 5 min, s\/w,<br \/>\nGanz einfache filmische Mittel: die Darstellerin bei verschiedenen allt\u00e4glichen Arbeiten in ihrer Wohnung. Im Ton: die Telefonstimmen verschiedener Mitbewohner. Deutscher Alltag in einem alten Mietshaus, eine wahre Groteske.<\/p>\n<p>den affen t\u00f6ten von <strong>Britta Wandaogo<\/strong><br \/>\n1994, Video, 28 min, Farbe; Dokumentarfilm<br \/>\nAm Dortmunder Bahnhof. Wie kaum jemandem gelingt es Britta Wandaogo, einfach anwesend zu sein bei den Junkies, als sei sie eine von ihnen, und das kann doch nicht sein, da die Kamera immer dabei ist \u2013 als sei sie eingewachsen in die Haut. Solche Unmittelbarkeit ist atemberaubend, welch ein Arbeitsproze\u00df steckt darin -im Schnitt, in der Ordnung des Materials!<\/p>\n<p>Zoe von <strong>Maren-Kea Freese<\/strong><br \/>\n1992, 16 mm, 15 min, s\/w; Spielfilm<br \/>\nEine junge Frau, die am Rande lebt, mit Eigensinn sich am Leben erhaltend \u2013 viel untergr\u00fcndiger Humor ist in Freeses Filmen zu finden.<\/p>\n<p>Idole mio von <strong>Barbara Marheineke<\/strong><br \/>\n1991, 16 mm, 6,5 min, Farbe; Objekttrick<br \/>\nWer immer malabnehmen wollte, sollte sich w\u00fcnschen, aus Knetmasse zu bestehen!<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Liebe von <strong>Claudia Richarz<\/strong><br \/>\n1993, Video, 27 min, Farbe<br \/>\nEine Art Interviewfilm; verschiedene Personen sitzen vor uns und sprechen \u00fcber ihre Assoziationen zum Thema -gro\u00dfe Liebe-. H\u00fcbsch in Vignetten verpackt; teilweise ironisch, teilweise ernsthaft \u2013 f\u00fcrs Kinopublikum etwas ungewohnt, aber zum Nachsinnieren.<\/p>\n<p>Handstand von <strong>Ruth Olshany<\/strong><br \/>\n1999, (35 min) Video, 6 min, Farbe; Spielfilm<br \/>\nWas eine Frau tun mu\u00df, die ein M\u00e4dchen haben will.<\/p>\n<p><strong>K U R Z F I L M P R O G R A M M \u00a0 I I<\/strong><br \/>\nAbgr\u00fcnde des Lebens<\/p>\n<p>Essen: Volkshochschule 5.12. 2000<br \/>\nM\u00fcnster: Die Linse 10. 12. 2000<br \/>\nK\u00f6ln: Filmhaus 14. 1. 2001<br \/>\nG\u00fctersloh: Bambi-Kino 17. 1. 2001<br \/>\nBonn: Bonner Kinemathek 22. 1. 2001<br \/>\nKrefeld: Fabrik Heeder 26.1.2001<br \/>\nBochum-Langen-dreer: Kino Endstation 7.2.2001<\/p>\n<p>Engel von <strong>Ulrike Molsen<\/strong><br \/>\n2000, 16 mm, 20 min; Spielfilm<br \/>\nDie flirrende Hitze einer s\u00fcdlichen Stadt und eine Frau, die sich k\u00fchl darin bewegt mit kalter Sinnlichkeit.<\/p>\n<p>mariemarie von <strong>Erica von Moeller<\/strong><br \/>\n1999, 35 mm, 12 min; Spielfilm<br \/>\nDie Frau in der K\u00fcche und das M\u00e4dchen, das sie einmal war.<\/p>\n<p>Sprung ins Leere von <strong>Maren-Kea Freese<\/strong><br \/>\n1995, 16 mm, Magnetton, 11 min, Farbe; Spielfilm<br \/>\nIrgendwie geht alles schief.<\/p>\n<p>Panzano von <strong>Rosa Barba und Ulrike Molsen<\/strong><br \/>\n1998-2000, 16 mm, 25 min, Farbe; Spielfilm<br \/>\nDrei Personen und eine Kamera; sie spielen eine Familie und sind doch weit voneinander entfernt.<\/p>\n<p>Raus aus seinen Kleidern von <strong>Corinna Schnitt<\/strong><br \/>\n1998\/9, 16 mm, 7,5 min, Farbe<br \/>\nEine einzige Kameraeinstellung, ein langer Zoom und der Bericht einer jungen Frau, wie wichtig ihr das Waschen der Kleider sei. Die allt\u00e4gliche Neurose hinter den H\u00e4userfassaden.<\/p>\n<p>Blindman\u2019s Ball von <strong>Dore O.<\/strong><br \/>\n1988, 16 mm, 34 min, Farbe<br \/>\nKomplexe Bildgestaltung einer Mann \/ Frau-Beziehung; die F\u00fcrsorge f\u00fcr einen Blinden und die verschwiegenen Gef\u00fchle.<\/p>\n<p><strong>Die beteiligten Kinos:<\/strong><br \/>\nAachen: VHS im Diana,Eckenbergerstr. 2 A<br \/>\nBochum: Kino Endstation\/Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108<br \/>\nBonn: Bonner Kinemathek, Kreuzstr. 16<br \/>\nDortmund: Roxy Kinos, M\u00fcnsterstr. 95<br \/>\nDortmund: Kommunales Kino der VHS, Hansastr. 2-4\u00a0<br \/>\nDuisburg: filmforum, Dellplatz 16<br \/>\nD\u00fcsseldorf: black box, Schulstr. 4<br \/>\nEssen: Volkshochschule, Hollestra\u00dfe 75, Tel. 0201-88430<br \/>\nG\u00fctersloh: Bambi-Kino, Bogenstr. 3, Tel. 05241-237700<br \/>\nK\u00f6ln: Filmhaus, Maybachstr. 111, Tel. 0221-22271020<br \/>\nKrefeld: Fabrik Heeder, Virchowstr. 130, Tel. 02151-583619<br \/>\nM\u00fclheim: Rio, An der Schlo\u00dfbr\u00fccke 1, Tel. 0208-479187<br \/>\nM\u00fcnster: Die Linse, Warendorferstr. 45-47, Tel. 0251-30307<br \/>\nWuppertal: Theater an der Gathe, Gathe 83, Tel. 0202-4413324<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gliederung: Archive\/Datenbanken Ausschreibungen\/Wettbewerbe Festivals\/Projekte\/Netzwerke Projekte FKB Archive\/Datenbanken Bildwechsel,&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":357,"menu_order":55,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-337","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/337","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=337"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/337\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19839,"href":"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/337\/revisions\/19839"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/357"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=337"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}