{"id":8272,"date":"2016-07-26T08:38:03","date_gmt":"2016-07-26T08:38:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/?page_id=8272"},"modified":"2020-12-13T13:03:25","modified_gmt":"2020-12-13T13:03:25","slug":"ausstellung-i-n-s-w-e-i-t-e","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/?page_id=8272","title":{"rendered":"INS WEITE"},"content":{"rendered":"<h1>Ausstellung<br \/>von Doris Kaiser und Brigitta Heidtmann<\/h1>\n<div id=\"attachment_8638\" style=\"width: 241px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8638\" class=\"wp-image-8638 \" title=\"edition-fkb-25-freigestellt-100dpi\" src=\"http:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/wp-content\/uploads\/Edition-FKB-25-freigestellt-100dpi-146x400.jpg\" alt=\"Edition FKB 2016\" width=\"231\" height=\"633\" \/><p id=\"caption-attachment-8638\" class=\"wp-caption-text\">Edition FKB 2016, Aufl.10, Zeichenpapier, Transparentpapier und Bleistift, Format: h 42 x b 18 cm, Preis 320 \u20ac<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des 25-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums des Frauenkulturb\u00fcros NRW e.V. fertigten\u00a0Doris Kaiser und Brigitta Heidtmann <br \/>die <strong>Edition FKB 2016<\/strong>, die die Arbeit und das CI des Frauenkulturb\u00fcros thematisiert. \u00a0\u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ausstellung INS WEITE von Doris Kaiser und Brigitta Heidtmann<\/strong><br \/> 26. August &#8211; 7. September 2016<br \/> Atelier Pf\u00f6rtnerloge im Kulturzentrum Fabrik Heeder<br \/> Virchowstr. 130, 47805 Krefeld<\/p>\n<p><strong>Er\u00f6ffnung: Freitag, 26. August 2016 um 18 Uhr<br \/> <\/strong>Begr\u00fc\u00dfung: Ursula Thei\u00dfen,<br \/>Leiterin des Frauenkulturb\u00fcros NRW e.V.<br \/> Einf\u00fchrung in die Ausstellung: Dr. Stephan Mann, <br \/>Direktor des Museums Goch<br \/> Musik: Eli Thob\u00f6ll<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<div id=\"attachment_8269\" style=\"width: 295px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8269\" class=\"wp-image-8269 size-thumbnail\" title=\"Doris Kaiser \" src=\"http:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/wp-content\/uploads\/D.Kaiser-K-L14-sRGB-100-dpi-285x190.jpg\" alt=\"Doris Kaiser \" width=\"285\" height=\"190\" \/><p id=\"caption-attachment-8269\" class=\"wp-caption-text\">Doris Kaiser K-L 3\/6, 2014 Gips 17 x 35 x 2cm Foto: Klaus Hoefges \u00a9 Doris Kaiser<\/p><\/div>\n<p><strong>Doris Kaiser<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">&#8222;&#8230; Wohin die Arbeiten den Rezipienten f\u00fchren, liegt \u2013 wie es Kunst immanent sein sollte \u2013 bei diesem. Denn Kunst lenkt nicht, sondern befreit. Befreit zu eigenem Betrachten und Denken. Kaiser schafft die Voraussetzung daf\u00fcr, indem sie ein St\u00fcck Welt &#8211; f\u00fcr sich \u2013 f\u00fcr uns &#8211; beruhigt und bereinigt. Hier sind auch leise Worte h\u00f6rbar und manchmal auch Dinge, die vielleicht schon unh\u00f6rbar waren. In ihren Refugien der Stille, in diesen St\u00e4tten der Reduktion, wird das Rauschen des eigenen Blutes in seinen Bahnen lauter als das Dr\u00f6hnen der Welt um uns herum. Nichts unterbricht den Gedankenfluss, bewegen wir uns erst in ihren ruhigen R\u00e4umen. Und das fast \u00dcbersehene gewinnt an Kraft und Kontur. Nicht nur unsere Augen werden gereinigt beim Gang durch diese Welt.&#8220;<\/p>\n<p><em>Gabi Dewald, Journalistin, Lorsch 2014 <br \/> Auszug: Er\u00f6ffnungsrede anl\u00e4sslich der\u00a0Ausstellung\u00a0\u201eDoris Kaiser \u2013 plastische Arbeiten\u201c\u00a02014, Galerie Wack, Kaiserslautern<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.doris-kaiser.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Homepage Doris Kaiser<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Brigitta Heidtmann<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_8268\" style=\"width: 295px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8268\" class=\"wp-image-8268 size-thumbnail\" title=\"B.Heidtmann Bremen_Foto Janowski s-RGB 100 dpi\" src=\"http:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/wp-content\/uploads\/B.Heidtmann-Bremen_Foto-Janowski-s-RGB-100-dpi-285x190.jpg\" alt=\"B.Heidtmann Bremen_Foto Janowski s-RGB 100 dpi\" width=\"285\" height=\"190\" \/><p id=\"caption-attachment-8268\" class=\"wp-caption-text\">Brigitta Heidtmann o.T. (gro\u00dfe R\u00e4der) 2013, Gipskarton, Holz, Schrauben Durchmesser 170 cm Foto: Ralf Janowski \u00a9 Brigitta Heidtmann und VG-Bild Bonn<\/p><\/div>\n<p>&#8222;Die Krefelder K\u00fcnstlerin Brigitta Heidtmann zeigt im Pavillon des Gerhard Marcks\u00a0Hauses f\u00fcnf einfache runde Formen. Ihre r\u00e4umlichen Arbeiten entstehen aus der\u00a0Zeichnung und im Fall dieser f\u00fcnf Objekte kann man sich gut vorstellen, wie die Form\u00a0aus Gipsplatten herausgeschnitten und dann dupliziert wurde. Im n\u00e4chsten Schritt\u00a0wurden diese Plattenpaare mit einem gewissen Zwischenraum zusammen montiert\u00a0und dadurch entstehen Labilit\u00e4t oder Stabilit\u00e4t. Diese einfachen K\u00f6rper werden in\u00a0den Raum gestellt.<br \/> Der \u00dcbergang von der zweiten in die dritte Dimension ist genauso einfach wie\u00a0mysteri\u00f6s, da die Anzahl der visuellen M\u00f6glichkeiten \u2013 auch mit einfachen Formen \u2013\u00a0exponentiell zunimmt. Dazu kommt, dass, sobald Objekte im Raum platziert werden, auch die Position des (sich bewegenden) Betrachters Bedeutung bekommt und dann\u00a0auch die H\u00f6he der Objekte (sie sind lebensgro\u00df) wichtig wird. Bildhauerei kann sich\u00a0nicht bewegen, aber sie kann \u00fcber tats\u00e4chliche oder vermeintliche Instabilit\u00e4t Spannung vermitteln. Mit so genannten minimalen Positionen tun sich viele Besucher\u00a0in Museen schwer. Das liegt daran, dass die Kunst immer weiter von der scheinbar\u00a0einfachen Erfahrung abgekoppelt wird, damit der Apparat, der zwischen Kunst und Betrachter steht, m\u00f6glichst gro\u00df gehalten werden kann. Das ist schlecht f\u00fcr die\u00a0Kunst, da sie immer st\u00e4rker an Kriterien gemessen wird, die nichts mit ihr zu tun haben (und es ist schlecht f\u00fcr den Apparat, weil er sinnlos wird). Arbeiten wie die von\u00a0Brigitta Heidtmann sind so etwas wie eine notwendige Erdung, da sie die Erfahrung\u00a0des Betrachters im Raum in den Mittelpunkt stellen. Museen brauchen nicht Disco\u00a0vorzut\u00e4uschen, damit Besucher in den R\u00e4umen bleiben; sie m\u00fcssen vermitteln, wie\u00a0wertvoll die scheinbar einfache Erfahrung vor einem minimalen Objekt ist.&#8220;<\/p>\n<p><em>Dr. Arie Hartog, anl\u00e4sslich der Ausstellung &#8222;Remise&#8220; im Pavillon des Gerhard-Marcks-Hauses, 2014<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/brigitta-heidtmann.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Homepage Brigitta Heidtmann<\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_8445\" style=\"width: 635px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8445\" class=\"  wp-image-8445 size-large\" title=\"Foto: Katja Illner Foto.doc zur Ausstellung &quot;Ins Weite&quot; von Doris Kaiser und Brigitta Heidtmann\" src=\"http:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/wp-content\/uploads\/160826_183330-700x467.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"417\" \/><p id=\"caption-attachment-8445\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Katja Illner Foto.doc zur Ausstellung &#8222;Ins Weite&#8220; von Doris Kaiser und Brigitta Heidtmann<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Doris Kaiser und Brigitta Heidtmann bis 7. 9. 2016 im Kulturzentrum Fabrik Heeder, Krefeld<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":2684,"menu_order":75,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-8272","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/8272","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8272"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/8272\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19703,"href":"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/8272\/revisions\/19703"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2684"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8272"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}