{"id":9358,"date":"2017-09-01T14:18:20","date_gmt":"2017-09-01T14:18:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/?page_id=9358"},"modified":"2023-03-14T11:26:15","modified_gmt":"2023-03-14T11:26:15","slug":"tavidange","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/?page_id=9358","title":{"rendered":"TAVIDAN in Tiflis und Goch"},"content":{"rendered":"<h1>Ausstellung Tavidan:DE<\/h1>\n<h2>im Museum Goch\u00a0<strong>vom\u00a0\u00a025. 9. bis 12. 11. 2017<\/strong><\/h2>\n<h2><strong>Finissage am 12. November um 15 Uhr mit Programm und georgischen K\u00f6stlichkeiten!<\/strong><\/h2>\n<p>Die Ausstellung im Museum Goch beleuchtet das Gesamtprojekt &#8222;TAVIDAN \u2013Georgien und Deutschland im k\u00fcnstlerischen Dialog&#8220; anhand zwei georgischer und zwei deutscher Positionen, die bereits in der Gruppenausstellung in Tiflis vom 17. Juni &#8211; 16. Juli 2017 vertreten waren.<br \/>\nBeteiligte K\u00fcnstler\/innen sind: Kote Sulaberidze und Ana Chaduneli (Georgien) und Caroline Bayer und Patrick Rieve (Deutschland)<br \/>\nAna Chaduneli, 1990 in Rustavi, Georgien geboren, zeigt in ihren Kompositionen, Videoarbeiten und Objekten ein sehr junge, pers\u00f6nliche Ausdrucksweise im gegenw\u00e4rtigen Kunstdiskurs. F\u00fcr das Museum Goch wird sie eigens eine Installation konzipieren.<br \/>\nKote Sulaberidze wurde 1968 in Tiflis geboren. Er ist seit Jahrzehnten an internationalen Ausstellungen beteiligt und erm\u00f6glicht mit seinen Malereien Einblicke als Zeitzeuge in die konfliktreiche Vergangenheit des Landes.<br \/>\nDie Berliner Installationsk\u00fcnstlerin Caroline Bayer wurde 1973 in Stolberg (Rhld) geboren und schloss ihr Studium an der Kunstakademie M\u00fcnster bei Maik und Dirk L\u00f6bbert als Meistersch\u00fclerin ab. Ihre Installationen sind streng ortsbezogen: die Geometrie oder der Grundriss des Raumes, wie auch soziale und historische Bez\u00fcge zum Ausstellungsort werden in installativen Eingriffen durch Holzplastiken und Objektkompositionen chiffriert.<br \/>\nAuch die raumgreifende Arbeit von Patrick Rieve (1971 in J\u00fclich geboren, Studium der visuellen Kommunikation an der HfbK Hamburg, lebt in K\u00f6ln), erm\u00f6glicht einen Blick auf den Austausch von TAVIDAN. \u00a0Rieve macht dort das Ausstellungspublikum und die teilnehmenden K\u00fcnstler\/innen zum Teil seines Werks.<br \/>\n<strong>Kuratorin: Maria Wildeis<br \/>\n<\/strong>Das Projekt wurde gef\u00f6rdert vom Ministerium f\u00fcr Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.<br \/>\nSeit 2013 beteiligt sich das Museum Goch an dem vom Frauenkulturb\u00fcro NRW betriebenen K\u00fcnstlerinnenaustausch\u00a0zwischen Deutschland, Georgien und Armenien.<strong><br \/>\n<\/strong>Ein\u00a0<strong>Katalog<\/strong> dokumentiert den k\u00fcnstlerischen Austausch mit Texten von Prof. Dr. Ludger Schwarte (Professor f\u00fcr Philosophie an der Kunstakademie D\u00fcsseldorf) und Levan Shatberashvili (angehender Dr. f\u00fcr Philosophie, Uni Bonn, lebt in Tiflis).<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 1rem;\"><a href=\"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/wp-content\/uploads\/PM-TAVIDAN-Eroeffnung_final.pdf\">Pressemitteilung zur Ausstellung<\/a><\/span><\/p>\n<p><strong>Fotos zur Ausstellungser\u00f6ffnung am 25.09.2017:<\/strong><\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 20%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-9358 gallery-columns-5 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/?attachment_id=10356'><img decoding=\"async\" width=\"190\" height=\"190\" src=\"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/wp-content\/uploads\/TextKunstwerk-190x190.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/?attachment_id=10354'><img decoding=\"async\" width=\"190\" height=\"190\" src=\"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/wp-content\/uploads\/Maria-Wildeis-190x190.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/?attachment_id=10351'><img 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\/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/?attachment_id=10353'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"190\" height=\"190\" src=\"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/wp-content\/uploads\/Katalog-190x190.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/?attachment_id=10348'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"190\" height=\"190\" src=\"https:\/\/www.frauenkulturbuero-nrw.de\/wp-content\/uploads\/FKB-2-190x190.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n<hr \/>\n<h1>Ausstellungen in Tiflis und in Goch<\/h1>\n<h2><strong>zur 200-Jahrfeier der bilateralen Beziehungen zwischen Georgien und Deutschland<\/strong><\/h2>\n<p>Anl\u00e4sslich der 200-j\u00e4hrigen Freundschaft zwischen Georgien und Deutschland initiierten das Museum Goch, das CCA &#8211; Center for Contemporary Art Tbilisi und die Kuratorin Maria Wildeis mit dem Frauenkulturbu\u0308ro NRW zwei Gruppenausstellung in Tiflis und Goch \u00a0TAVIDAN\u00a0mit K\u00fcnstler\/innen aus Georgien und Deutschland.\u00a0Ein Katalog dokumentiert das Ausstellungsprojekt in den beiden L\u00e4ndern.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.tavidan.net\">Homepage Tavidan<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h1>Tavidan:GE<\/h1>\n<h2>in Tiflis vom 17. Juni bis 16. Juli 2017<\/h2>\n<p>An der Gruppenausstellung TAVIDAN:GE nahmen zehn deutsche (vorwiegend aus NRW stammende) und zehn georgische Ku\u0308nstler\/innen bzw. Ku\u0308nstlergruppen in Tiflis, Georgien teil. Die Themenschwerpunkten der Schau: &#8222;Atmosph\u00e4ren und Prozesse in der zeitgen\u00f6ssischen Kunst&#8220; und &#8222;Verortung und Raumaneignung&#8220;.<br \/>\nDie K\u00fcnstler\/innen zeigten\u00a0Installationen, Performances, Exp. Film\/Videokunst, Fotografie, Malereien und Objekte.<\/p>\n<p>TAVIDAN<br \/>\nist der georgische Ausdruck f\u00fcr \u201evon hier aus, bzw. vom Kopf aus\u201c und beschreibt den Ausgangspunkt einer Idee oder eines Weges. Die direktionale Bedeutung des Ausstellungstitels verweist einerseits auf den Austausch zwischen zwei sehr unterschiedlichen Kulturr\u00e4umen: dem streng westeurop\u00e4isch gepr\u00e4gten Deutschland und Georgien, dem geografischen und kulturellen Knotenpunkt zwischen Asien, Europa und Russland. An beiden Orten arbeiten K\u00fcnstler\/innen gemeinsam am Kunstbegriff der Gegenwart und bedienen sich einer globalen und kulturen\u00fcbergreifenden Bildsprache.<\/p>\n<p>Der Titel bezieht sich auch auf die Kunstwerke, die als Prozesse und atmosph\u00e4rische Kompositionen zu betrachten sind und nicht unbedingt ausschlie\u00dflich ein Objekt darstellen. Fragen innerhalb des k\u00fcnstlerischen Austauschs richten sich an die vielf\u00e4ltigen Ausdrucksweisen in der Gegenwartskunst, die in Form von Installationskunst oder Performance, aber auch in Objekten und deren Platzierung oder der Integration der Besucher in das Werk eine \u00e4sthetische Erfahrung erzeugen. &#8222;Weder allein das rezipierende Subjekt noch das solit\u00e4re Kunstwerk in seinen Grenzen konstituieren die Realit\u00e4t der Kunst.&#8220; (Ludger Schwarte: Notate f\u00fcr eine k\u00fcnftige Kunst, Berlin 2016, S. 11)<\/p>\n<p>Die ausgew\u00e4hlten Ku\u0308nstler\/innen arbeiten in nahezu allen Bereichen der Bildenden Kunst, wie Malerei, Neue Medien, Installation, Film, Fotografie, raumbezogene Objektkunst und sind daru\u0308ber hinaus auch in anderen Disziplinen zu Hause, wie Musik, Mode, Biofarming oder in der Bildung. Ihre Arbeitsweisen befinden sich vielfach an einer Schnittstelle zwischen Kunst und Gesellschaft, Architektur, Bildung, Musik, Film oder Mode.<\/p>\n<p>Im Dialog zwischen K\u00fcnstler\/innen aus Georgien und Deutschland vereinte TAVIDAN Positionen, die auf unterschiedlichen Wegen die verbindende Sprache der zeitgen\u00f6ssischen Kunst sprechen.\u00a0W\u00e4hrend des Aufenthaltes in Georgien fanden Workshops mit Kunststudent\/innen aus Georgien und den deutschen Ku\u0308nstlern statt.<\/p>\n<p>Teilnehmende Ku\u0308nstler\/innen aus Deutschland:<br \/>\nCAROLINE BAYER, LARS BREUER, JULIA B\u00dcNNAGEL, H\u00d6RNER|ANTLFINGER, PATRICIA K\u00d6LLGES, TAMARA LORENZ, MICHAEL POHL, KAI RHEINECK, PATRICK RIEVE, PETER SCHLOSS<\/p>\n<p>Aus Georgien waren beteiligt:<br \/>\nANA &amp; TAMAR CHADUNELI, NINO CHUBINISHVILI, MAMUKA JAPHARIDZE, GVANTSA JISHKIRIANI, NIKA MACHAIDZE, NINO SEKHNIASHVILI, KOTE SULABERIDZE, GIO SUMBADZE, WATO TSERETELI<\/p>\n<hr \/>\n<h1>Akteure<\/h1>\n<p>Das <strong>Frauenkulturbu\u0308ro NRW e.V.<\/strong> startete 2013 mit einem Internationalen Austauschprogramm. Zwei Ku\u0308nstlerinnen aus Nordrhein-Westfalen besuchen fu\u0308r zwei Monate die L\u00e4nder Georgien und Armenien. Eine georgische und eine armenische Ku\u0308nstlerin kommen im Gegenzug fu\u0308r zwei Monate nach Nordrhein-Westfalen. Ziel des Stipendiums ist es, die Ku\u0308nstlerinnen auf internationaler Ebene zu f\u00f6rdern, ihr Netzwerk auszubauen und sie damit auf dem Kunstmarkt fu\u0308r weitere internationale Aktivit\u00e4ten sichtbarer zu machen. Die Kooperationspartner sind das WELTKUNSTZIMMER in Du\u0308sseldorf und das Museum Goch.<\/p>\n<p><strong>Museum Goch:<\/strong> Mit seiner Sammlung sp\u00e4tgotischer Skulpturen des Niederrheins bis zur jungen Gegenwartskunst vereint das Museum 600 Jahre Kunstgeschichte. Seine spannungsreich inszenierte Sammlungsr\u00e4ume laden zu einem interessanten Dialog mit der Geschichte und Kunst ein.Wechselnde Ausstellungen insbesondere zur aktuellen Gegenwartskunst bereichern das Museum.<\/p>\n<p><strong>Maria Wildeis<\/strong> (*1984) studierte Kunstgeschichte, Philosophie und klassische Literaturwissenschaft in K\u00f6ln und ist seit ihrem Magisterabschluss 2010 freiberufliche Kuratorin und Projektmanagerin in K\u00f6ln und NRW. Seit 2015 leitet sie das Internationale Austauschprogramm f\u00fcr Bildende K\u00fcnstlerinnen f\u00fcr das Frauenkulturb\u00fcro NRW e.V. und gr\u00fcndete im gleichen Jahr den Kunstraum Tiefgarage am Ebertplatz K\u00f6ln, den sie seitdem leitet und kuratiert (www.tiefgarage.org). Andere Projekte, die sie verantwortlich leitete waren unter anderem: Heritage Heroes (eine Fotografieausstellung f\u00fcr die dt. UNESCO Kommission und das Ausw\u00e4rtige Amt 2015), 3. Kunstfestival Strom (Kunsthaus Rhenania 2013), Projektleitung Videonale.13 im Kunstmuseum Bonn (2011), Zeitzeugen, eine Ausstellung zum Anlass des Jubil\u00e4ums des 1. Weltkrieges (2014) und TAVIDAN:D\u00fcsseldorf (im WELTKUNSTZIMMER D\u00fcsseldorf, 2014). www.mariawildeis.com<\/p>\n<p><strong>CCA \u2013 Center for Contemporary Art Tbilisi<\/strong> ist seit Oktober 2010 eine unabh\u00e4ngige gemeinn\u00fctzige Einrichtung f\u00fcr Gegenwartskunst. Neben dem internationalen Ausstellungs- und K\u00fcnstleraustauschprogramm fokussieren CCA ihre Arbeit besonders auf ihr eigenst\u00e4ndiges Studienprogramm f\u00fcr georgische Kunststudent\/innen.<\/p>\n<p>Beide Ausstellungen werden vom <strong>Ministerium f\u00fcr Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen<\/strong> gef\u00f6rdert .<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausstellungsprojekt zur 200-Jahrfeier der Beziehungen zwischen GE und DE Finissage am 12. 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